Herren 2 - Wichtige Punkte gegen den Abstieg

In der Vorletzten Runde standen den Mümliswilern mit Oensingen das Spitzenteam der Liga und Laupen ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf gegenüber. Gegen Oensingen durften und wollten wir unbedingt gewinnen, gegen Laupen hingegen mussten wird einfach.

Eigentlich ist es recht komisch, dass ein Spiel gegen das Luftlinie 6 km entfernte Oensingen in Cornaux (NE) ausgetragen wird. So sind aber nun mal die Strukturen bei Swissunihockey.

Unihockey Mümliswil vs. SC Oensingen Lions

Das Derby begann aber so wie auch schon das Spiel im Herbst. Keins der Teams getraute sich wirklich nach vorne. Erst eine gelungene Einzelaktion von Routinier Baschung eröffnete das Score. Darauf wussten aber dann ihrerseits die Oensinger zu antworten. Sie nutzten zwei Unachtsamkeiten in unserer Hintermannschaft aus und konnten so mit einer 2:1 Führung in die Pause gehen.

Es war also noch lange nichts verloren. Gleich nach Wiederbeginn legten die Lions aber mit einer schönen Passkombination noch einen drauf. Das wegweisende 4:1 erzielten sie dann in Überzahl. Die Strafenpolitik des Unparteiischen lassen wir nun mal ausseracht, da dem Berichteschreiber eine subjektive Anschauung nachgewiesen werden könnte. Jedenfalls konnten wir im Folgenden 4:3 Spiel nicht mehr ernsthaft herankommen. Die Lions liessen uns zwar noch zu Toren kommen, wussten aber selber eben auch wo unser verwaistes Tor gestanden hat. Die Partie endete 7:4 für die Oensinger. Da sie auch ihr zweites Spiel gewinnen konnten, stehen sie schon mit einem Bein in den Aufstiegsspielen.

Unihockey Mümliswil vs. UHC Laupen III

Das kapitale Spiel gegen Laupen mussten nun also einen positiven Ausgang haben, wollte man sich nicht vollkommen im Abstiegskampf wiederfinden.

Der Start gelang uns nach Mass. Eine komfortable und hochverdiente 3:0 Führung nach 10 Minuten war das Resultat. Bis zur Pause konnten beide Mannschaften noch je 1x einnetzen was den 4:1 Pausenstand erklärte.

Auch die ersten 5 Minuten in Halbzeit zwei waren noch nach unserem «Gusto» danach ersetzten die Berner schon ihren Goalie durch einen zusätzliche Feldspieler. Innert kürzester Zeit konnten sie bei uns so die totale Verunsicherung provozieren. Beim Stand von 4:2 schenkten wir (ich) bei Spielergleichstand vor unserem Tor ein Dribbling versuchend her und liessen die Laupener auf ein Tor herankommen. Den Ausgleich machten sie dann wieder im 4:3.

Es begann alles wieder bei null. Jedoch nicht lange, denn die Berner konnten gleich vorlegen und mit einem Schuss von hinter der Mittellinie erstmals in Führung gehen. Gott sei Dank hatten wir mit Baschung und Nussbaumer zwei Spieler dabei, die nicht komplett die Contenance verloren hatten und uns mit zwei Treffern wieder auf die Siegesstrasse zurückbringen konnten. Schliesslich besiegten wir die Laupener mit 7:5.

Ein Spiel mit Höhen und marianengrabenartigen Tiefen fand aus unserer Sicht ein glückliches Ende. So brauchen wir aus den letzten beiden Spielen noch sicher einen Punkt, da dann auf Grund von Torverhältnis und Direktbegegnungen bei Punktegleichstand mit Oekingen nichts mehr schiefgehen sollte. Es wird aber definitiv eine spannende Schlussrunde geben. Es sind noch immer 5 Teams, die absteigen können.

Merci an Malis und Martin Kamber für die Unterstützung. (Sie waren die einzigen Fans, die den Weg ins Neuenburgische auf sich nahmen) Danke auch noch an das Küchenteam des Bärens in Twann. Es hat ausgezeichnet geschmeckt.

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